Die 3D-Bauelemente bestehen aus Polystyrolplatten (Styropor), die mit einer Stahldrahtarmierung ummantelt sind und anschließend beidseitig mit Spritzbeton überzogen werden. Diese Bauelemente werden für Innen- oder Außenwände verwendet, in der Fabrik hergestellt, zur Baustelle verbracht und nach dem Einbau am Bestimmungsort mit Spritzbeton versehen. Anschließend können sie ihren Anstrich erhalten.

Dieses Bausystem besitzt enorme Vorteile gegenüber dem
tradionellen Verfahren in Ziegelbauweise:


>> Wiederstandskraft und Flexibilität: Das Drahtgeflecht, mit dem die Polystyrolplatten ummantelt sind, macht die Wände extrem flexibel und schützt sie dadurch bei Erdbeben. Der Beton verleiht den Wänden Festigkeit und Widerstandskraft, was die Einrichtung von Gebäuden mit bis zu sieben Stockwerekn ermögliche <<

>> Thermische Isolation: aufgrund der Eigenschaften des Polystyrols <<

>>Gewicht: Die bei diesem Gebäudetyp verwendeten Materialien sind wesentlich leichter als die im tradionellen Wohnungsbau verwendeten, vor allem, wenn man Polystyrol und Ziegelsteine vergleicht <<

>> Schnelle und leichte Verarbeitung: Die Platten werden auf Maß zugeschnitten, und da sie relativ leicht sind, können sie problemlos verbaut werden, wodurch sich die durchschnittliche Bauzeit reduziert. Die Öffnungen für Türen und Fenster werden normalerweise auf der Baustelle angebracht. Die Durchführung ist unkompliziert, wodurch ein schnelleres Bauen möglich ist <<

>> Transport: Da das Gewicht relativ gering ist, können die PLatten leicht transportiert werden <<

>> Aufbringen des Betons: Der Beton wird auf die Wände aufgespritzt, womit nicht nur die Wand errichtet wird, sondern auch gleich die Endbearbeitung erfolgt. Nach der Trocknung kann sie angestrichen werden <<

All die genannten Punkte erlauben die Einrichtung von Wohnhäusern zu viel niedrigeren Kosten und in viel kürzerer Zeit, als dies mit der tradionellen Bauweise möglich wäre, weshalb diese Methode vom Standpunkt der Konkurrenzfähigkeit aus betrachtet nur schwer zu schlagen ist.